Skype wird Teil der IBM-Cloud-Services

CloudNetzwerke

IBM hat seinen Software-Service LotusLive für Cloud Computing fit gemacht. Um das Angebot gleich richtig attraktiv zu machen, ging man Partnerschaften mit Skype, LinkedIn und Salesforce ein.

Big Blue möchte den Markt für Firmennetzwerke komplett umkrempeln und für sich einnehmen. Um das zu erreichen, wird nun ein dickes Paket geschnürt, das mittlere bis große Unternehmen begeistern soll. Auf Basis der international ausgebauten Cloud-Infrastruktur läuft künftig LotusLive, ein Kollaborationsservice für breit aufgestellte Firmen, die intern auch gleich ein Social Network aufbauen dürfen, um die Kommunikation aller Bereiche, Niederlassungen und Ableger zu verbessern.

Verknüpfung in die Arbeitswelt
LotusLive werde mit den vorhandenen Business-Services verknüpft. Enthalten seien natürlich E-Mail- und Web-Konferenz-Lösung. Dank Einhaltung von Web-Standards und eines offenen Business-Modells sei die Integration von Applikationen anderer Hersteller innerhalb der Cloud-Firewall nicht nur möglich, sondern auch erwünscht.

IBM geht selbst mit gutem Beispiel voran und holt wichtige Anbieter wie LinkedIn, Salesforce.com und Skype ins Boot. Damit gibt es also Kontakt zu einem bestehenden Business-Netzwerk, eine ausgewachsene CRM-Lösung für die professionelle Kundenansprache und -verwaltung sowie die Möglichkeit, mit vielen Kontaktpartnern, den Kollegen oder der Arbeitsgruppe per Videotelefonat zu kommunizieren und zu arbeiten. (Ralf Müller)

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