Sapphire stellt neue ATI Radeon 4670 mit schnellerem Speicher vor

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Die neue ATI-Mittelklasse der 4000-Serie war in der Spieleleistung etwas begrenzt durch das schmale Speicherinterface – Sapphire setzt nun GDDR4-Speicher ein, um dem Spieler einen Leistungsschub zu geben.

Der GDDR4-Speicher taktet mit 1,1 GHz (2x 1,1 GHz) und die GPU RV730 wird mit 750 MHz betrieben. 320-Streamingeinheiten verhelfen den alten Radeon 3800 und neuen Radeon 4600 zu flüssigen Bildraten – auch bei vielen aktuellen Spielen.

Die alten Spitzenklassekarten der 3800-Familie (RV670) liegen jedoch bei einigen Games im Vergleich zur neuen Mittelklasse deutlich vorne, wenn Speicherbandbreite verlangt wird. Das schmale Speicherinterface der Radeon 4670 mit 128 Bit bremst aus, wo die alten Karten noch ein Speicherinterface mit 256 Bit nutzen können.

Der neue GDDR4-Speicher auf der Sapphire Radeon 4670 bietet in der Praxis eine circa 10 Prozent höhere Übertragungsrate als gleich getakteter GDDR3-Speicher der ansonsten sehr ähnlichen 4670 Karten.

Ab den Radeons der 4600-Serie nutzen einige Video-Programme zusätzliche Features: Das sind zum einen die Dual-Stream-, Picture-in-Picture-Fähigkeiten mit dem neuen Unified Video Decoder 2 (UVD 2) und zum anderen die Transcoding-Fähigkeiten in Hardware (AVT).

Die neuen Modelle mit einem sehr großen Kühler sind eine Alternative für den preisbewussten Spieler. Die Grafikkarte verbraucht wenig Strom und bietet etwas höhere Framraten in der Mittelklasse. Preise und Verfügbarkeit hat Sapphire bislang noch nicht mitgeteilt. (Martin Bobowsky)