Google kämpft für gleichgeschlechtliche Ehe

Allgemein

Um den talentierten Mitarbeitern im eigenen Hause den Rücken zu stärken, nimmt Google den Kampf gegen die Diskriminierung des Bundesstaates Kalifornien auf.

In einem Gesetzesanhang (Proposition 8) wurden erst im November mit knapper Mehrheit die Ehen von schwulen und lesbischen Paaren in Kalifornien im Nachhinein als illegal deklariert, nachdem die Kirchen per 20-Millionen-Kampagne für den Meinungsumschwung sorgten. In einer speziellen Gerichtseingabe (“Amicus Brief”) nimmt Google gemeinsam mit anderen Organisationen nun eine eindeutige Haltung dagegen ein. Google argumentiert, dass man viele Mitarbeiter mit entsprechenden sexuellen Orientierungen habe. Falls deren Ehen de facto annulliert werden würden, könnten diese Menschen den Bundesstaat bewusst verlassen wollen. Google könnte dadurch wichtige Talente und entscheidendes Know-how verlieren. Anderen Konzernen im Staat dürfte es genauso gehen. “Darum haben wir die Eingabe unterstützt, um vor dem obersten Gerichtshof des Landes (California Supreme Court) die Proposition 8 anzugreifen”, teilt Google mit.
Ironie am Rande: Fast zeitgleich mit dem kämpferischen Einsatz für Schwule und Lesben fädelte der Konzern einen Vertrag mit dem Vatikan-Fernsehen CTV und Radio Vatikan ein, damit die über YouTube in einem eigenen Kanal exakt die gegenseitige Position verbreiten können. Erst zu Weihnachten hetzte Papst Benedikt gegen Schwule (also der eigenen Belegschaft?) .
(rm)

Googles PDF-Statement

Kaliforniens Proposition 8

Inquisitr