EU hat Microsoft erneut im Visier

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Die Europäische Union erhebt wieder Kartellvorwürfe gegen den Softwarekonzern. Diesmal steht die Handhabung des Internet-Explorer-Vertriebs im Zentrum der Untersuchungen.

Microsoft bestätigte, dass es ein entsprechendes Schreiben der Kommission bekommen habe. Der EU gefalle nicht, wie der Konzern seinen Internet Explorer mit neuen Windows-Kopien verbinde, da der Browser als Default-Option voreingestellt sei. Die Brüsseler Wettbewerbshüter werfen Microsoft vor, die EU-Marktgesetze mit ihrer Praxis zu verletzen und verlangen eine Stellungname. Dafür will sich das Softwarehaus nun zwei Monate Zeit lassen. (Ralf Müller)