Salesforce strickt eine Web-2.0-Service-Wolke

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Auf Basis von Cloud Computing setzt das Softwarehaus ein verbessertes Kundenservice auf.

Salesforce.com besitzt mit Force.com eine eigene Cloud-Plattform, um so einen Service zu realisieren. Das besondere an der neuen Support-Variante: Facebook, Google und weitere Netzwerke, Communities und Blogs sind eingebunden, um zusätzliche Wissensquellen anzuzapfen. Umgekehrt sei dem Salesforce-Support damit möglich, im Einzelfall per Telefon, E-Mail, Chat, Blogeintrag oder via Antworten innerhalb von Gruppen und Communities ihr Wissen und Hilfestellung zu gewähren.

Salesforce.com möchte natürlich auch für die eigenen Produkte eine aktive Online-Gemeinde aufbauen, damit bestimmte Aufgabenstellungen in NetSuite oder bei CRM-Aufgaben beleuchtet und aus der Praxis heraus dargestellt werden. »Die jüngeren Generationen der Verbraucher vertrauen auf die Urteile anderer Konsumenten. Deren Aussagen und Ratschläge wirken einfach glaubwürdiger«, begründet Michael Maoz von Gartner die Vorgehensweise von Salesforce. Deren Wettbewerber NetSuite verwies darauf, mit dem Customer-Center-Portal schon längst die Kundenschar direkt im Internet zur Interaktion einzuladen. (Ralf Müller)