IBM will 1.300 Arbeitsplätze – schaffen, nicht streichen

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Bis Ende nächsten Jahres soll diese Menge an IT-Fachleuten im Konzern einen neuen Schreibtisch finden. Allerdings überwiegend im Computer-Support-Center in Iowa.

Konzerne wie Motorola, Intel, AMD und selbst Microsoft versuchen derzeit, sich von Personal zu trennen. IBM bewegt sich gegen den Trend und plane gerade, viele Arbeitsplätze im Bereich Sicherheitsservices, Fernsupport sowie Computer- und Softwarehilfe zu schaffen. Netto sollen es 1.300 Jobs werden. Zudem plane man gemeinsam mit der Michigan State University, ein neues Software-Entwicklungszentrum in East Lansing aufzubauen. Dort würden binnen fünf Jahren weitere 1.500 Programmierer in die Tasten hauen.

IBMs Jobpläne wurden gestern von der Zeitung India Times verbreitet. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Gerüchte vom Monatsanfang. Da war noch von Personalkürzungen und Sparrunden die Rede. Lee Conrad, Koordinator von Alliance@IBM, hatte aus den Kreisen der Belegschaft die Zahl von 16.000 wackelnden Arbeitsplätzen gehört.
IBM-Sprecher Ian Colley kommentierte die Gerüchte nur insofern, dass er auf die ständige Balance von Arbeitskräften verwies: Wo nötig, würden Mitarbeiter eingestellt, während an anderer Stelle Überhänge abgebaut werden. Die letzte Entlassungswelle im Hause fand 2002 statt: 15.600 Mitarbeiter mussten weltweit gehen. (Ralf Müller)