Optimierungstool hilft der SSD-Performance

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Die Arbeitsgeschwindigkeit von Solid State Drives lässt nach ein paar Monaten gerne mal nach – im Extremfall angeblich bis 80 Prozent. Doch es naht Rettung.

Die Verbreitung von Flashdrives in Serverräumen hält sich noch in Grenzen. Nicht nur die Einstiegspreise, sondern auch Langlebigkeit und Leistungskurve überzeugten wenige IT-Leiter. Die letzten beiden Punkte will Speicherspezialist Diskeeper mit einem SSD-Optimierer in den Griff bekommen. Zu diesem Zweck hat man nicht etwa eines der Festplattenprogramme des Hauses umgebaut, sondern ein frisches Werkzeug von Grund auf für die Flashspeicher-Technologie entwickelt. Der Hersteller verspricht dadurch eine bessere Balance zwischen den Lese- und Schreibezugriffen.

Die HyperFast-Technologie des Hauses ziele darauf ab, durch sequentielles Schreiben jegliche Fragmente von freiem Speicherplatz zu vermeiden und die Daten so zu organisieren, dass es zur üblichen Verlangsamung des Mediums gar nicht erst komme. Dafür müsse das jeweilige Filesystem etwas verbogen werden, doch der Lohn seien deutlich weniger Schreib- und Lesezugriffe bei gleicher Datenmenge.

Diskeepers Invisi-Tasking-Plattform optimiere das Drive in Echtzeit und vermeide unnötigen Overhead wie auch Ressourcen-Konflikte. Nach eigener Messung steigere sich die Lesegeschwindigkeit im Idealfalle um den Faktor 5,9, die Schreibgeschwindigkeit je nach Modus um das 3,9- bis 19,5-Fache.
Die HyperFast-Technik gebe es auch optional für die traditionelle 2009er Diskeeper-App-Suite. (Ralf Müller)