Netbook-Preise auf dem Weg in den Keller?

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Die Marktforscher von IDC haben einen Blick in ihre Glaskugel geworfen und verkünden potenziellen Käufern der Kleinstrechner eine frohe Botschaft.

Im Vergleich zu 2008 sollen die Komponenten, die in Netbooks eingebaut sind, deutlich billiger werden – Bildschirme sollen 30 Prozent günstiger werden, die Atom-Plattform sogar um 50 Prozent.

Außerdem hätten sich Speicherhersteller zusammengetan, um eine Reihe günstigerer Festplatten zu entwickeln, die 30 Prozent weniger kosten dürften als derzeitige Modelle. Auch Arbeitsspeicher und SSDs sollen im Preis nachgeben.

Neben den sinkenden Komponentenpreisen sieht IDC auch in der Marktsituation Grund für Kundenhoffnung: Die Extraschnitte, die sich machen ließ, als Netbooks noch ein Trendprodukt waren, gibt es nicht mehr, und mit Freescale, VIA und AMD sind jetzt so viele Mitspieler dabei, dass allein schon die Konkurrenzlage für Preiskämpfe sorgen wird.

Alles in allem verspricht IDC für 2009 Netbook-Preise, die um 15 bis 20 Prozent unter denen von 2008 liegen – man wird sehen.

[gk]

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