Ernste Sicherheitslücke im Safari-Browser

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Das klafft ein Loch im Apple-Dschungel, was die Sicherheit von Mac- und PC-Nutzern gleichermaßen gefährde, warnt ein Programmierer.

Im Safari-Dschungel ist es nicht so sicher wie gedacht: Das gefährliche Loch in der Hecke hatte Open-Source-Entwickler Brian Mastenbrook entdeckt. In seinem Blog berichtet er, dass Hacker eine Schwachstelle zwischen Browser und RSS-Feed ausnutzen und so auf die Festplatte gelangen könnten, um die persönlichen Daten der Nutzer, ihre Passwörter und Online-Konten abzugreifen. Die Mitwirkung der User sei dabei nicht einmal erforderlich.
Er geht in seinen Ausführungen bewusst nicht näher auf die Details der Sicherheitslücke ein, um Datendieben nicht auch noch zu helfen. Statt dessen präsentiert er online einen Workaround, der Safari-Nutzern unter Leopard helfe, das Loch zu stopfen. PC-Besitzern rät er, schlicht einen anderen Browser einzusetzen. Mastenbrook hat schon in der Vergangenheit Problemstellen in Apple-Software aufgestöbert. (rm)

The Register