Symantec rät: Krise für überfällige IT-Änderungen nutzen

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Data-Centre-Manager und Verantwortliche müssen sich dieser Tage oft über Kosten und Effizienz Gedanken machen. Ideal, um den gesamten IT-Laden auf Vordermann zu bringen.

Symantec legte seinen jüngsten Data-Centre-Report vor, bei dem 1.600 größere Unternehmen in 21 Ländern betrachtet wurden. Die Autoren legen den Managern dringend ans Herz, genau jetzt offensiv Veränderungen anzustreben, statt in Passivität und simpler Sparwut zu verfallen. Im Spannungsfeld zwischen Fachkräftemangel, Kostendruck und Vorgaben zur Leistungssteigerung seien frische Konzepte und Initiativen gefragt, um Reserven aus der Infrastruktur herauszukitzeln, effizientere und bessere Prozesse zu verwirklichen. Am Ende locken mehr Geld und mehr Performance.

»Am ehesten konzentriert sich das Augenmerk der Verantwortlichen gerade auf die Speicherkapazitäten. Der Bedarf ist wie immer hoch, das Einsparpotential aber auch«, erzählt Rob Soderbery, selbst Experte für Speichersysteme und Verfügbarkeit bei Symantec. Und da viele IT-ler gerade nach schnellen Sparmaßnahmen suchen, dürfte hier der Fokus der aktuellen Bemühungen liegen, offenbart der Report.

Chefforscher Guy Bunker empfiehlt den Unternehmen, sich einen Ruck zu geben und gleich über die Einführung der Virtualisierung nachzudenken. Auch das Outsourcen diverser IT-Aufgaben, etwa E-Mails, Sicherheit oder Backup, wie auch die Anmietung von Applikationen (SaaS) könnten in diesem Jahr die Lösung bringen, vermutet Bunker. Wer die Krise geschickt nutze, habe am Ende eine schlankere und viel leichter zu handhabende Infrastruktur. (Ralf Müller)

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