Microsoft kündigt ein frisches Windows für den Point-of-Sale an

BetriebssystemNetzwerkeWorkspace

Eine 2009er Embedded-Version von Windows XP (SP3) soll jetzt POS-Systeme befeuern.

Für den Einzelhandel, App-Anbieter und Point-of-Sale-Umgebungen sei die kompakte XP-Variante gedacht, die gestern auf der Messe des US-Einzelhandelsverbands angekündigt wurde. Vor allem erlaubt das frische Embedded-OS, Verkaufsterminals nahtlos mit Back-End-Servern oder anderer Infrastruktur zu verbinden, um die Kundenbestellungen schnell auszuwerten und zu verarbeiten.

Das POS-Windows könne an die spezifischen Hardware-Anforderungen der Unternehmen angepasst werden. Es sei leicht und aus der Ferne zu installieren, enthalte Silverlight, .NET Framework 3.5, Presentation Foundation, den IE 7, Media Player 11, SQL Server Express und Viewer für Office-Dokumente.

Microsoft behauptet, das POS-Geschäft mit Windows laufe gut. Laut den Marktforschern von IHL Group könne das Softwarehaus bis 2012 diesen Nischenmarkt in Europa dominieren. Dann sei es auch Zeit für die nächste Embedded-Variante auf Basis von Windows 7. (Ralf Müller)

National Retail Federation

Microsoft

IHL Group