Support für Windows 2000 endet im Juli 2010

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Noch 18 Monate, dann bekommen Windows-2000-Nutzer keine Sicherheitsupdates mehr. Zum gleichen Zeitpunkt wird auch der Support für den Windows Server 2003 eingeschränkt.

Bis zum 13. Juli des kommenden Jahres werden die wichtigsten Sicherheitslücken in Windows 2000 von Microsoft noch gestopft. Weitergehende Unterstützung bekommen dann auch Bezahl-Kunden nicht mehr. Der Betriebssystem-Gigant stellt jedoch online Ressourcen für die Selbsthilfe bereit, damit Nutzer veraltete Systeme in Eigenarbeit technisch warten können.

Zum gleichen Zeitpunkt bekommt Windows Server 2003 nur noch eingeschränkte Unterstützung: Ab dem 14. Juli 2010 werden den Kunden nur noch Sicherheits-Patches gratis zur Verfügung gestellt. Alle Ergänzungen und Hotfixes, die nicht der IT-Sicherheit dienen, müssen bezahlt werden.

Windows 2000 war das erste native Microsoft-Betriebsystem in 32 Bit und von Anfang an für Firmenkunden und professionelle Endanwender gedacht. Seit der Veröffentlichung im Frühjahr 2000 unterstützt der Softwareriese das Betriebssystem seit nun fast neun Jahren. Im zehnten Jahr soll Windows 2000 offenbar endgültig in Rente gehen. (Martin Bobowsky)