OLPC: Der Anfang vom Ende?

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Harte Zeiten für das ambitionierte Projekt, Billigrechner in Schwellenländer zu bringen: Chef Negroponte verkündet Entlassungen, Gehaltskürzungen und die Einstellung von Entwicklungsvorhaben.

Nachdem sich der Niedrigrpreisrechner nicht so recht gegen die Konkurrenzprodukte kommerzieller Anbieter durchsetzen konnte, könnte ihm jetzt das Ende durch Budgetkürzungen drohen.

Im OLPC-Wiki hat Nicolas Negroponte verkündet, dass die Hälfte der Projektbelegschaft gehen muss und dass die übrig bleibenden 32 Mitarbeiter mit Gehaltskürzungen rechnen müssten.

Eingestellt wird auch das Vorgaben, unter dem namen Sugar eine eigene, LInux-basierte Plattform für pädagogische Software zu entwickeln, was als wenig überraschend gilt, da das OLPC-Projekt sich ohnehin stärker der Windows-Welt angenähert hat.

Ob man angesichts dieser Sparmaßnahmen mit der Industrie-Konkurrenz überhaupt noch mithalten kann, erscheint einigermaßen fraglich – Negroponte selbst verkündet allerdings unverdrossen neu Vorhaben wie ein Digitalbuch-Projekt oder ein Programm für Gratis-Konnektivität. [gk]

Ars Technica