Lenovo: Notebook mit Zweitdisplay und Profi-Grafik

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Die einstmaligen IBM-Notebooks bekommen reinrassigen Lenovo-Nachwuchs. Das ThinkPad W700ds wird auf der CES 2009 mit Nvidia-Quadro Grafikkarten und Intels Dual- oder Quadcores ausgestellt.

Das ThinkPad W700ds zeigt sich auf der amerikanischen Elektronikmesse CES mit dem Alleinstellungsmerkmal eines ausziehbaren zweiten Monitors. Das 17-Zoll-Display in WUXGA-Auflösung von 1920×1200 Pixeln erhält Unterstützung in Form eines zusätzlichen 10,6-Zoll-Monitors mit 768 x 1280 Pixeln. Darüber hinaus gehört das Lenovo-Gerät zu den ganz wenigen mobilen Rechnern für Profisoftware, die eine NVIDIA Quadro-Grafikkarte vorweisen. Der Käufer hat die Wahl zwischen einer Quadro FX 2700M mit 512 MByte und einer FX 3700 mit 1 GByte Grafik-Speicher.

 

Bei den Prozessoren bedient sich Lenovo aus dem oberen Intel-Regal mit kleinen Dualcores ab Core 2 Duo T9400 mit 2,53 GHz und 6 MByte L2-Cache, kann aber auch mit den Extreme-Modellen mit 3 GHz oder mit den mobilen Quadcores mit 2,53 GHz und 12 MByte L2-Cache ausgestattet werden. Der mobile Rechner kann bis zu 8 GByte DDR3-Speicher nutzen. Der Käufer hat die Wahl zwischen einem CD-RW/DVD-Laufwerk, DVD-Brenner und einem Blu-ray-Kombibrenner.

Die Schnittstellen bei diesem 5 Kilogramm schweren Notebook sind vielfältig: GBit LAN und 5 USB-Buchsen sind ingebaut, ebenso Bluetooth, WiMax und Firewire. Das Gerät gehört zu den Vorreitern mit dem modernen DMI-Grafikport, hat aber auch doppelte DVI-Buchsen, für analoge Monitore hält es einen VGA-Ausgang bereit.

Ein Fingerabdrucksensor und ein Slot zur Erweiterung mit einer ExpressCard 34 ist in allen W700ds integriert. Auf Wunsch kann noch eine breiterer Slot für ExpressCard 54 bestellt werden. Bei den Betriebssystemen hat der Kunde die Wahl zwischen Windows XP und Vista Busines in 32 Bit. Bei den 64-Bit-Betriebssystemen bietet Lenovo Windows Vista Business und die Ultimate-Version an. Die Akku-Laufzeit soll nach Herstellerangaben 2 Stunden betragen – nicht gerade viel für ein Business-Notebook. (Martin Bobowsky)