Bericht: T-Mobile G1 schickt heimlich SMS in die USA

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Anscheinend verschickt das T-Mobile G1, das erste Handy mit Googles Betriebssystem Android, heimlich SMS an den Netzbetreiber. Das kann für Benutzer, die im Ausland unterwegs sind, teuer werden, schreibt apcmag.com.

Das Magazin berichtet von zwei G1-Besitzern, die das Handy mit einer SIM-Karte des australischen Anbieters Virgin betrieben. Diese fanden auf ihrer Rechnung Kosten für den Versand von hunderten von internationalen SMS. Schuld daran sei eine von T-Mobile vorinstallierte Anwendung namens myFaves, die ohne Wissen des Benutzers regelmäßig Kurznachrichten an T-Mobile sendet. Im Netz von T-Mobile USA verursacht das keine Zusatzkosten, im Ausland allerdings schon.

Als Lösung für das Problem weist apcmag.com auf einen Jailbreak hin. Damit können Anwender das G1 knacken und eine andere Firmware aufspielen, die nicht nach Hause funkt. Die Webseite zitiert außerdem T-Mobile: Der Provider rate seinen Kunden, das Smartphone besser nicht auf Auslandreisen mitzunehmen. (Christian Lanzerath)