Amazon: Mit S3 Geld machen

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Bislang konnten die Nutzer des Simple Storage Sevice (S3) von Amazon dort nur Daten ablegen, wofür sie selbst bezahlen mussten. Amazon eröffnet jetzt aber auch die Möglichkeit, dass die S3-Kunden ihre Besucher abkassieren.

Eine neue Option namens Requester Pays ermöglicht es S3-Usern, künftig nur noch für die Speicherung ihrer Daten in dem Cloud-Computing-Dienst zu zahlen – bisher mussten sie auch die Kosten tragen, die entstanden, wenn die Informationen von Dritten abgerufen wurden.

Jenseits der Möglichkeit, sich von diesen Ausgaben zu befreien, ermöglicht Requester Pays auch den Aufbau eigener Business-Modelle – wenn es zusammen mit dem DevPay-System von Amazon genutzt wird, das es erlaubt,  Online-Dienste zu berechnen, die bei dem Unternehmen gehostet werden.

Denkbar sind laut Amazon Abo-Modelle, bei denen eine Monatsgebühr fällig wird, wenn auch bestimmte Informationen eines S3-Kunden zugegriffen werden soll – im Moment wird S3 vor allem von Entwicklern genutzt, die “Objekte” mit einer Größe von 1 Byte bis 5GB in so genannten Data Buckets speichern können. [gk]

Computerworld