Mozilla und Google: Gespannte Beziehung

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Seit Google mit Chrome an einem eigenen Browser bastelt, ist das Verhältnis des ehemaligen Traumpaars doch etwas abgekühlt, auch wenn der Mozilla-Chef es als weiterhin “herzlich” bezeichnet.

Da wird ihm wohl auch nicht viel anders übrig bleiben, da 88 Prozent der Einnahmen, die Mozilla verbucht, nach wie vor von Google kommen. Öffentlich mag auch Mozilla-CEO John Lilly daher nichts Schlimmeres über  Google sagen, als dass die Dinge inzwischen komplizierter seien.

Dazu dürfte auch zählen, dass im Applikationspaket Google Pack seit diesem Monat Chrome als Standard-Browser integriert ist und nicht mehr Mozilla.

Lilly merkt dazu zwar nur an, dass es nicht unüblich sei, dass IT-Firmen auf einigen Gebieten kooperierten und auf anderen konkurrierten, ließ aber auch durchblicken, dass Mozilla plane, sich je nach Land mit verschiedenen Suchmaschinen-Entwicklern zusammenzutun und sich stärker aufs Mobil-Browsing zu konzentrieren, um Opera Marktanteile abzunehmen. [gk]

The Register