Holländer knobeln neues Tinten-Sparverfahren aus

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Mit Löchern kennen sich die Niederländer aus – nicht nur beim Käse, sondern nun auch bei Printverfahren, denn durch das gezielte Weglassen von Druckpunkten wird kräftig gespart.

In der aktuellen Wirtschaftslage dürften Sparmaßnahmen aller Art gut ankommen, dachte sich eine Marketingfirma aus unserem nordwestlichen Nachbarland und tüftelte ein Verfahren aus, um den Rohstoff in der Kartusche zu strecken. Sie ließen sich angeblich vom Käse inspirieren, bei dem die Löcher dem Geschmack keinen Abbruch tun. Daher legten sie eine neue Sans-Serif-Schrifttype auf, bei der an den dicken Stellen unauffällig ein paar kleine Druckpunkte weggelassen werden.

Für das flüchtige Auge kaum spürbar, komme der löchrige Ecofont auf Dauer mit 20 Prozent weniger Verbrauchsmaterial aus. Immerhin sparen sich die Niederländer auch das Preisetikett, so dass der Ecofont hier frei ladbar
angeboten wird. Die Macher bitten lediglich um freiwillige Zuwendungen. (Ralf Müller)