Nvidia geht auf Alienjagd – diesmal in der Realität

Allgemein

Statt im SF-Actionknaller die außerirdischen Pixelangreifer zu animieren, setzt Nvidia nun seine Grafikpower ein, um im realen Leben extraterrestrische Lebensformen zu jagen.

Nvidias jüngster Grafikchip mit CUDA-Power wird auf Raumpatrouille geschickt. Im Rahmen des SETI@Home-Projekts wird ein optimierter Client veröffentlicht, der die vorhandene Performance der GPUs voll ausnutzt. Das beschleunige die Rechenarbeit im weltweiten SETI-Grid und könne damit womöglich rascher echte Aliennachrichten im Rauschen der natürlichen Signale im All aufgespürt werden.
Projektbetreiber Berkeley hat den CUDA-Client schon fertig. Geschrieben wurde er gleich in Nvidias CUDA-Programmiersprache (C-basiert). Auf Basis des “Open Infrastructure for Network Computing” (BOINC) stellen fast 200.000 aktive Helfer ihre freie Rechnerkapazität für das SETI@Home-Projekt zur Verfügung. Durch die direkte Client-Unterstützung von Nvidia-Grafikkarten könne im Schnitt doppelt so viel Leistung aus einem normalen PC herauskitzeln
Andere BOINC-Projekte bauen auch auf die GPU-Performance von Nvidia, so das GPU-Grid, welches molekulare Simulationen ausrechnet, oder Einstein@Home, das die Systeme der privaten Helfer nutzt, um Pulsare  (rotierende Neutronensterne) anhand von Gravitationsverzerrungen aufzustöbern. (rm)

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