Netbooks: China kann noch billiger

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In der ersten Runde sollen die No-Name-Netbooks, die gerade in China produziert werden, zwar nur den lokalen Markt bedienen, aber wenn die Konkurrenz jetzt schon warnt, dass der Preis nicht alles ist, kann man sich auf was gefasst machen.

Denn immerhin knacken die 7-Zöller, die im Januar oder Februar 2009 auf den Markt kommen sollen, die 100-Euro-Grenze, und auch ein angekündigtes 10-Zoll-Modell soll nur knapp darüber liegen.

Die Netbooks sollen unter Windows CE laufen und alle Standard-Office-Funktionen bieten, aber nicht für anspruchsvollere Games und Anwendungen geeignet sein. Als Prozessor wird der ARM9 Core verwendet, der es auf eine  Core-Frequenz von 300MHz bringt; ARM China hat jedoch bereits mitgeteilt, dass auch der ARM11 Core mit 500MHz für die Netbooks geeignet sei.

Das ist zwar beides keine Konkurrenz für vergleichbare Rechner mit Prozessoren von Intel oder VIA, aber offenbar ist die Konkurrenz immerhin so beunruhigt, dass Asustek gleich kommentieren musste, dass der Preis ja nicht alles sei, und es auch auf Systemstabilität, Kundendienst und Sicherheit gehe, und da könnten die neuen Geräte nicht mithalten. Wird man ja sehen. [gk]

DigiTimes