Für openSuse 11.1 ist morgen Bescherung

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Die neue Version bringt nicht nur mehr Funktionalität, sondern erhebt sich auch auf das Lizenz-Level GNU GPL 2.

Novell hofft, mit der nächsten Version seiner Linux-Distribution mehr Momentum im Markt erzeugen zu können. Daher die Veränderung in der Lizenzpolitik, um damit weitere Abnehmer, Partner und Unternehmen anzulocken. Bislang gab es openSUSE nur mit einer Standard-Nutzer-Lizenz, so wie die proprietäre Software von Adobe oder Sun. Genau deren Zugaben wurden aus dem Paket entfernt, was Novell erlaubt, die Version 11.1 unter der Lizenz GNU GPL Version 2 bringen zu können. Wer auf die Tools von Adobe und Sun nicht verzichten will, kann sie nachträglich separat downloaden.

»Diese Maßnahme erlaubt uns eine leichtere Distribution«, begründet Novell-Manager Joe Brockmeier den Schritt. Er vergisst auch nicht, auf die weiteren Neuerungen hinzuweisen: Gnome 2.24 Desktop (und damit Tab-Browsing für den Nautilus-Dateimanager), verbesserter Netzwerk-Manager (elegante UMTS/WiFi-Handhabe), KDE 4.1, aber kein IM-Client. Es war geplant, Empathy als Nachfolger von Pidgin zu bringen, doch die Software muss nochmal zurück in den Brutkasten. OpenSuse 11.1 findet sich hier. (Ralf Müller)