Toshiba plant Notebooks mit OpenSolaris

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Der amerikanische Serverspezialist Sun und der japanische Konzern Toshiba kündigen eine ungewöhnliche Zusammenarbeit an – ausgewählte Toshiba-Notebooks sollen im nächsten Jahr mit dem kostenlosen Betriebssystem OpenSolaris ausgestattet werden.

Ein Hauch von Server zieht in die Notebookwelt ein. Geplant ist der erste Laptop-Verkauf im Bündel mit OpenSolaris Anfang des nächsten Jahres in den USA.

Sun verbreitet schon seit einiger Zeit die kostenlose Version des UNIX-Betriebssystems. Geerbt hat die kostenlose Open-Source-Variante die Virtualisierungstechnik mit der Containertechnologie. Der Netzwerk-Stack ist bei Solaris auf hohe Datendurchsatz ausgelegt und das Nachfolge-Internetprotokoll IPv6 ist seit Jahren nativ im praktischen Einsatz. OpenSolaris nutzt das File-System ZFS (Zettabyte File System) für hohe Redundanz und Datensicherheit. Aktuelle Versions ist OpenSolaris 10.11 und die berücksichtigt auch die Technik von AMDs Shanghai/Phenom II und Intels Nehalem/Core i7.

Toshiba hat noch nicht erklärt welche Laptops mit OpenSolaris ausgestattet werden und wann genau die ersten Geräte auf den US-Markt kommen sollen. (Martin Bobowsky)