Server-Administration Plesk 9 ist da

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Plesk hat eine neue Oberfläche spendiert bekommen und kann nun einfach um zusätzliche Applikationen erweitert werden. Zudem wurde ein Reseller-Modus eingeführt.

Mit Version 9.0 setzt Plesk auf lighttpd als Webserver und führt einen Reseller-Modus ein. Dieser kann genutzt werden, um einen Server aufzuteilen und Kunden eigene Hosting-Pakete anzubieten. Der Reseller kann die Optik des Control Panels seinen Wünschen anpassen. Die Account-Bereitstellung und Zahlungsverarbeitung für laufende Abrechnungen wird durch die Integration von Plesk Billing 6.0 in die Server-Verwaltung erleichtert.

Parallels verspricht, dass Plesk 9 schneller als seine Vorgänger ist. Zudem soll die überarbeitete Oberfläche intuitiver zu bedienen sein. Neu sind eine umfassende Suchfunktion und dass die wichtigsten Funktionen direkt über Icons und Navigation auf der Startseite erreichbar sind. Alle Konfigurationsmöglichkeiten für eine Funktion sind jetzt auf einer einzigen Seite aufgelistet.

Plesk unterstützt den Application Packaging Standard (APS) und lässt sich so leicht um über 200 Anwendungen erweitern. Ein rollenbezogenes Backup-Konzept erlaubt die Sicherung entweder nur der Konfiguration oder der gesamten Inhalte von Plesk.

Parallels Plesk Panel verwaltet Windows- und Linux-Server. Version 9 kommt auch mit den neuen Versionen Open Suse 11, FreeBSD 7.0 und Fedora 9 zurecht. (Daniel Dubsky)