Sony entlässt 8.000 Mitarbeiter

FinanzmarktKomponentenUnternehmenWorkspace

Besonders hart getroffen sind die Halbleitersparte und die Flachbildschirm-Werke. Rund 833 Millionen Euro möchte der japanische Konzern durch die Stellenkürzungen einsparen.

Die Kosten werden massiv gesenkt – so zumindest in der Theorie. Um sein kühnes Ziel zu erreichen, streicht der japanische Elektronik-Gigant 8.000 Stellen. Bereits im Oktober hatte Sony angekündigt mit Stellenabbau und Werksschließungen auf die globale Wirtschaftskriese zu reagieren. Der neue Plan sieht vor die 8.000 Angestellten vor dem 1. April 2009 vor die Tür zu setzten. Parallel dazu werden die Investition weltweit massiv zurückgefahren und 10 Prozent der Werke geschlossen. Aus unprofitablen Geschäftssparten möchte sich der Konzern künftig komplett zurückziehen. Auch die Gewinnerwartung sieht alles andere als rosig aus: Für das laufende Jahr rechnet Sony mit deutlichen Gewinneinbrüchen. (Maxim Roubintchik)