Smartphone-Markt: Wächst, aber deutlich geringer

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Andere Wirtschaftszweige könnten nur davon träumen, dass es überhaupt noch Wachstum gibt, bei den Smartphone-Herstellern herrscht Sorge, weil das Umsatzwachstum gebremst ist.

Auf eine Steigerung von immerhin noch 11,5%  für das dritte Quartal 2008 gegenüber dem selben Zeitraum 2007 kommt das Marktforschungsunternehmen Gartner – weiterhin eigentlich  eine beeindruckende Zahl.

Den größten Marktanteil besitzt weiterhin Nokia mit 42,4%, allerdings sind die Umsätze für das gesamte Jahr hier um drei Prozent zurückgegangen. Schuld sind laut Gartner der vermaledeite Wettbewerb, der auf die Preise drückt, und das Fehlen eines attraktiven Touchscreen-Modells.

Das wiederum beschert  Apple in Form des iPhones einen stabilen dritten Platz im dritten Quartal und einen Marktanteil von 12,9%.  Ausgeliefert hat man in diesem Zeitraum fast sieben Millionen Exemplare des Telefons, allerdings weist Gartner auch darauf hin, dass davon gut zwei Millionen Stück noch auf Lager liefern. Auf jeden Fall freuen wird man sich in Cupertino darüber, mit den Verkäufen von iPhone und dazugehörigem Betriebssystem die von Geräten mit Windows Mobile erstmals übertroffen zu haben.

Eigentlicher Gewinner aber dürfte RIM sein – der zunächst anscheinend am stärksten vom iPhone gebeutelte Hersteller hält nicht nur den zweiten Platz, sondern baut den Marktanteil auf 15,9% aus. Und es soll noch besser werden, denn vom neuen Gerät Storm erwarten die Analysten selbigen auf dem Smartphone-Markt – richtig spannend wird es also wohl erst dann, wenn Nokias N97, BlackBerry Storm und iPhone im direkten Vergleich antreten … [gk]

DigiTimes