Cisco hilft Kunden beim Videoverkehr

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Die Netzwerker haben nun auch mitbekommen, dass bewegte Bilder so langsam die Bandbreite der Infrastruktur auffressen.

Cisco Systems legte sich gerade eine Video-Strategie zu, um den Kundenwünschen etwas besser gerecht zu werden. Neue Abläufe und Hardware (wie der ASR 9000 Router) werden in eine frische Architektur namens MediaNets gegossen. Man wolle Verzögerungen durch das Buffering eliminieren und dafür sorgen, dass die Qualität von Videobildern bei der Reise durch das IP-Netzwerk nicht mehr so leide.

CEO John Chambers rührt dafür die Werbetrommel (auch morgen auf der jährlichen C-Scape). Das nötige Video-Know-how hatte sich Cisco bereits vor drei Jahren für 6,9 Milliarden Dollar durch die Scientific Atlanta und vor zwei Jahren durch die Arroyo zugekauft. »Video wird die dominante Traffic-Sorte im Netz. Daher müssen wir die Infrastruktur für die Videoübertragung optimieren«, gibt Marketingmanager David Hsieh zu Protokoll. Bis 2012 sollen über 4 Milliarden Videostreams im Monat durch die Netze laufen. (Ralf Müller)