Gerücht: Intel will 10 Prozent der Belegschaft feuern

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Unemployment Inside: Chipzilla haut die Leute raus aus dem Reinraum. Im nächsten Jahr könnte es jeden zehnten Mitarbeiter erwischen.

Craig Berger beobachtet von Berufs wegen den Halbleitermarkt. Im Falle von Intel sieht der Analyst von Friedman Billings Ramsey dunkle Vorzeichen im Kaffeesatz: Mindestens 6 bis 7 Prozent, möglicherweise auch 10 Prozent der Belegschaft müssen 2009 gehen. Dann dürften seiner Einschätzung nach im nächsten Jahr die Gehaltserhöhungen ausfallen. Mit diesen beiden Maßnahmen könne der Konzern etwa 1 Milliarde Dollar Kosten einsparen. In der Zwischenzeit dementierte der Konzern fleißig diese Einschätzungen, während sich zugleich Insider aus dem Betrieb melden und bestätigen, dass seit einiger Zeit im Management die Personalfrage diskutiert werde.
Nicht nur AMD habe mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen, Berger schätzt, dass auch Intel im Jahresendquartal 9 bis 15 Prozent weniger einnehmen könne als gewohnt. Das sieht Tim Luke, Analyst bei Barclays Capital, ganz ähnlich und trimmt die Intel-Vorhersagen auch gleich noch fürs nächste Jahr auf Sinkflug. (rm)

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