Shuttle: Videoüberwachung am Wohnzimmer-PC

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Der Barebone-Spezialist stellte vor einiger Zeit einen kompakten Wohnzimmer-PC mit eingebauten 7-Zoll-Display vor. Nun nutzt man das ansehnliche Aluminium-Gehäuse für den komplett bestückten 1416S-Überwachungscomputer.

Shuttle betritt mit dem 1416S Neuland: den Markt für Video- und Überwachungs-PCs. Dafür wird das kürzlich vorgestellte Barbeone D10 mit einem Intel Core 2 Duo E7200 bestückt, der mit 2,533 GHz getaktet ist. 1 GByte DDR2-667 Speicher (2x 512MByte) packt der Hersteller in den Rechner sowie eine SATA-Festplatte von Seagate mit 500 GByte. Die Festplattte ist den Herstellerangaben nach für den Dauerbetrieb geeignet.

Bildergalerie: Shuttle 1416S

Als Betriebssystem rüstet Shuttle den Überwachungscomputer mit Windows Vista Basic aus. Der Kunde hat die Wahl zwischen den verschiedenen Sprachversionen in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Finnisch und Dänisch.

Das 7-Zoll-Display ist zugleich ein Touchscreen, so dass das Überwachungspersonal aus bis zu 16 Screens Beobachtungsobjekte wählen kann. Die Shuttle PV416 Videograbberkarte nutzt den PCI-Express x1-Slot mit einer 4-Chip-Lösung von TechWell (6805). Die Video-Karte hat Eingänge für PAL- und NTSC-Signale und unterstützt bis zu 16 CCTV-Kameras mit Composite-Ausgang. Die Überwachungskarte unterstützt dabei den D1-PAL-Modus mit einer Auflösung von 704 x 576 und die CIF-Auflösung mit 352 x 288 Pixeln sowie NTSC mit den Auflösungen 704 x 480 und 352 x 240 Pixel. Ein Monitor kann via VGA an das Shuttle 1416S angeschlossen werden, um die Bilder auf einer größeren Bildschirmfläche zu betrachten.

Bildergalerie: Shuttle D10

Das Shuttle 1416S kommt für circa 1.070 Euro auf den Markt. (Martin Bobowsky)