Rezession: HP & IBM warnen vor sinkenden Serverumsätzen

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Da die von Banken losgetretene Finanzkrise direkt in eine Rezession mündet, machen sich die vier führenden US-Anbieter nach einem schwachen dritten Quartal auf ein flaues Jahresendgeschäft gefasst.

Amerika befindet sich offiziell im Abschwung und auch die Top-Server-Hersteller konnten im dritten Quartal schon nicht mehr zulegen: Hewlett Packard, IBM, Dell und Sun Microsystems meldeten sinkende Erlöse beim Verkauf. Weltweit wurden zwar über 2,3 Millionen Server abgesetzt, doch laut den Marktanalysten von Gartner sind dabei nur noch etwa 12,7 Milliarden Dollar hereingekommen, ein Minus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (13,4 Mrd.).
Das Stückzahlenplus betrug 4 Prozent, doch die Unternehmen lassen immer häufiger die teuren Unix-Systeme links liegen (minus 16 Prozent) und nehmen dafür preiswertere x86-Maschinen.

IBM dominiert den Servermarkt weiterhin mit 3,9 Milliarden Umsatz, gefolgt von HP mit 3,8 Milliarden (beide minus 4 Prozent), Dell mit 1,5 Milliarden (5 Prozent weniger), Sun mit 1,2 Milliarden (13 Prozent Verlust) und schließlich Fujitsu (inkl. Fujitsu-Siemens) mit 616 Millionen, was 7 Prozent unter Vorjahr liegt. Im laufenden vierten Quartal wie auch für 2009 sehen weder die Hersteller noch Gartner eine Umkehr dieses Trends heraufdämmern. (Ralf Müller)

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