Konzept für die Systems-Nachfolge steht

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Eine »discuss & discover« genannte Veranstaltung löst im nächsten Herbst die Systems ab. Die geplante Security-Messe im Sommer – Überbleibsel der erfolreichsten Systems-Halle – zieht wohl nach Nürnberg.

Gestern stellte die Messe München ihr Konzept für die »discuss & discover« vor. Die Veranstaltung findet im nächsten Jahr vom 20. bis 23. Oktober statt und löst die Systems ab, die zuletzt an Attraktivität bei Ausstellern und Besuchern eingebüßt hatte. Statt der üblichen Produktschau setzt man nun stärker auf Diskussionsrunden und Kongresse. So soll es wieder die schon in diesem Jahr erfolgreichen Firmenveranstaltungen geben, Corporate Events genannt, dazu ein Public Forum mit Keynotes und die »discuss & discover Conference«, ein Expertenforum. Unterschiedliche Social Events an den Abenden sollen dies abrunden und Ausstellern und Besuchern weitere Gelegenheiten zum Kontaktknüpfen bieten.

»Herkömmliche Messen funktionieren eher als Ortsschild, denn sie zeigen entweder auf, wo man heute welches Produkt und welche Lösung erhalten kann oder wer derzeit welche Technologien entwickelt. Wir hingegen wollen als Wegweiser nicht nur einen Blick in die Zukunft werfen, sondern durch die Diskussion zwischen Entwicklern, Entscheidern und Experten die Zukunft aktiv mitgestalten und dem Einzelnen Orientierung über seinen Weg geben. Dazu müssen wir die Selbstbegrenzung auf die bloße Vermarktung von Standfläche verlassen und uns zu einem Forum für Diskussionen und Entdeckungen entwickeln«, erklärte Messechef Klaus Dittrich.

Eher nebenbei wurde zudem bekannt, dass die Security-Messe, die man im Sommer veranstalten wollte, da die Security-Halle der Systems gut lief, nach Nürnberg zieht. (Daniel Dubsky)