Fans portierten Linux auf das iPhone

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Ein paar Amateur-Entwickler behaupten, einen lauffähigen Linux-Kernel auf iPhone und iPod Touch implantiert zu haben.

Das von Apple sicher nicht gewollte Experiment ist Mitgliedern des “iPhone Linux Development Teams” gelungen, behaupten sie in ihrem Blog. Sie wollten damit beweisen, dass Linux auf dem Apple-Duo prinzipiell funktionieren könne. Allerdings gibt die Gruppe zu, noch nicht alle Geräte-Features wie Sound-Support oder Touchscreen im Griff zu haben.

Erfahrenen Nutzern, die sich mit Linux und dem iPhone-Innenleben auskennen, ebnet die Gruppe den Weg zur Selbstinstallation via USB. Sie warnen aber, dass dabei auch leicht bleibender Schaden am Handy angerichtet werden könnte.
Apple hat auf solche Hacker-Aktivitäten bislang noch nicht reagiert. Auch nicht auf die ähnlich gelagerte Gruppe “iPhone Dev Team”, die das iPhone mit freien Applikationen versorgen will. (Ralf Müller)