Cisco-IT-Studie: Lücken zwischen Plan und Realität

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Das US-Netzwerkunternehmen hat sich im Oktober 500 europäische IT-Abteilungen näher angeschaut und eine leichte Form von Realitätsverlust festgestellt.

Gerade in den Themenfeldern Netzwerk-Performance und Sicherheit zeigten sich die IT-Leiter für 2009 überaus zuversichtlich (zu 68 Prozent), ihre teils ehrgeizigen Pläne umsetzen zu können. Doch die Cisco-Forscher warnen, dass die Realität der ökonomischen Rahmenbedingungen diesen Vorhaben einen dicken Strich durch die Rechnung machen dürften.

Einen gewissen Realitätsverlust zeigten schon die direkten Werte der Untersuchung auf: 56 Prozent der IT-Chefs räumen der Netzwerksicherheit angeblich eine hohe Priorität ein, doch nur 30 Prozent gaben an, das Ziel bald erreichen zu können. Bei der Netzwerk-Performance sehen sich auch nur 27 Prozent der Manager dem gesteckten Ziel nahe.

»Die dargestellte Zuversicht, mit der IT-Abteilung die gesetzten Ziele erreichen zu können, ist wie üblich hoch. Doch die IT-Leiter müssen sich erstmal bewusst werden, wo ihre größten Herausforderungen überhaupt liegen. Zumal die Aufgabe in den nächsten zwölf Monaten bestimmt nicht leichter wird”, legt Billy Hamilton-Stent, Direktor des Marktforschungshauses Loudhouse, den Finger in die offene IT-Wunde. (Ralf Müller)

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