Yahoo: Die Top-Suchbegriffe 2008

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Der Suchmaschinen-Spezialist hat eine Liste der beliebtesten Suchbegriffe erstellt. Das Wort Sex taucht dabei nicht auf – dafür sind aber die Begriffe Wetter und Routenplaner besonders gefragt.

Im Yahoo-Ranking 2008 steht Wetter als Suchbegriff ganz oben auf Platz eins. Routenplaner (Platz 2) und Grußkarten (Platz 3) werden ebenfalls häufig in die Suchmaske getippt.

Das Wetter konnte den Vorjahressieger Routenplaner überflügeln. Die US-Wahl und auch die deutsche Politik haben sich im absoluten Top-Ranking der beliebtesten Begriffe nur in den Unterkategorien eingefunden.

Top-Suchbegriffe 2008 bei Yahoo

01. Wetter
02. Routenplaner
03. Grußkarten
04. Erotik
05. Telefonbuch
06. Horoskop
07. Wikipedia
08. Chat
09. Berlin
10. Immobilien

Bei der mobilen Suche verschieben sich die Platzierungen etwas. Das Wetter ist nicht ganz so gefragt und die Stadt München rückt der Hauptstadt Berlin sehr nahe. Das Thema Fußball bewegt besonders und wurde wird mit den Begriffen Bundesliga (Platz 4)  und Euro 2008  (Platz 7) oft abgefragt. Datendienste wie Chats, Routenplaner und auch Wissen sind nicht so beliebt, sie fehlen als Top-Begriffe im Mobilbereich.

01. Berlin
02. Wetter
03. München
04. Bundesliga
05. Telefonbuch
06. Erotik
07. Euro 2008
08. Frankfurt
09. Hamburg
010. New York ny

König Fußball

Wie sehr Sport und Fußball als Thema zieht, erkennt man auch am Top-Ranking der Sportler. Dort ist Cristiano Ronaldo ganz besonders populär. Der portugiesische Spieler von Manchester-United überrundet den Spanier Fernando Torres – erst nach diesen beiden kommen die deutschen Kollegen Lukas Podolski (Platz 3) und Michael Ballak (Platz 4). Bis auf die Biathletin Magdalena Neuner (Platz 9) und die Eisschnellläuferin Anni Frisinger finden sich nur Männer unter den Top 10.

Events und Skandale

Bei den Nachrichten errang die Bahn den Spitzenplatz, knapp gefolgt vom skandalgeschüttelten deutschen Konzern Siemens. Nachrichten zur Lage im Iran landeten auf dem dritten Platz. Gleich dahinter folgt China, was an der Olympiade und den dubiosen Filterpraktiken lag.

Bei den Politikern setzte sich der kommende US-Präsident Obama mit Platz eins deutlich vom noch amtierenden Präsidenten ab (Platz 7). Bundeskanzlerin Merkel platzierte sich als zweite in der Ranking-Runde noch vor Ypsilanti, die als hesssiche Ministerpräsidenten-Kandidatin startete und nun bei der anstehenden Hessen-Neuwahl in der zweiten Reihe sitzt. (Martin Bobowsky)