Sinkende Umsätze auf dem Server-Markt

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Im dritten Quartal 2008 wurden weltweit über 2,3 Millionen Server verkauft. Die Umsätze gingen aber auf circa 12,7 Milliarden US-Dollar zurück.

Nach Zahlen von Gartner schrumpfte der Umsatz mit Servern um 5,4 Prozent. Gut lief vor allem der Verkauf über den Versandhandel, dort konnten 4,4 Prozent mehr Server verkauft werden.

Marktführer bleibt IBM mit über 3,857 Milliarden Dollar Umsatz (plus 4,2 Prozent) und einem Marktanteil von 30,3 Prozent. Gleich dahinter lag HP mit circa 3,793 Milliarden US-Dollar Umsatz. Auch HP konnte in etwa seine Markt-Postion mit einem Anteil von 29,8 Prozent halten und sogar dezent zulegen. Dell verteidigt die dritte Position mit 1,5 Milliarden US-Dollar.

Sun musste einen drastischen Umsatzschwund hinnehmen. Fast 200 Millionen US-Dollar fehlten in den Sun-Kassen – der Hersteller erreichte im dritten Quartal noch einen Umsatz von 1,158 Milliarden Dollar. Auch Fujitsu Siemens büßte Umsatz ein und kommt noch auf 616 Millionen Dollar.

Wachstumschancen bot vor allem der Versandhandel. HP verkaufte 724.000 Server im Versand, das bedeutete einen Zuwachs 11 Prozent. Dell erzielte spürbare Stückzahl-Zuwächse von über 3 Prozent und konnte etwas über 500.000 Rechner über diesen Vertriebskanal absetzen. Auch Sun konnte im Versand ein Stückzahlzuwachs von circa drei Prozent erringen, bleibt aber hinter IBM auf den vierten Platz, obwohl Big Blue einen Stückzahlverlust von 3,5 Prozent hinnehmen musste. (Martin Bobowsky)