OpenOffice.org will Menüs entrümpeln

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Weil die Oberflächen der freien Bürosoftware mittlerweile nicht mehr ganz frisch wirken und zahlreiche Menüs überladen und unstrukturiert sind, soll ein grundlegendes Re-Design her. Nutzer-Feedback ist gefragt.

Bei OpenOffice.org hat man das Projekt Renaissance gestartet, das dem Software-Paket zu einer neuen Programmoberfläche verhelfen soll. Man plant eher langfristig und erklärt, dass es in Version 3.1 wohl noch nichts zu sehen geben wird. Nichtsdestotrotz sei das Re-Design notwendig, hätten sich doch zuletzt viele Nutzer über die altbackene Optik beschwert. Zudem seien viele wichtige Funktionen in vollgestopften Toolbars, schlecht strukturierten Menüs und komplexen Dialogen versteckt.

Per Fragebogen holt man nun die Meinung der Nutzer ein. Und mithilfe einer Erweiterung will man – selbstverständlich anonymisiert – erfassen, welche Menüs und Dialoge wie oft genutzt werden, um sie in der neuen Oberfläche zu optimieren. (Daniel Dubsky)