Finanzkrise: Deutsche Startups in Geldnöten

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Zahlreiche deutsche Startups sehen ihre Existenz durch die Finanzkrise bedroht. Vielen fällt es immer schwerer, Geld aufzutreiben – selbst sicher geglaubte Finanzierungsrunden platzen.

Der deutschen Internet-Wirtschaft droht ein Startup-Sterben, denn viele der kleinen Firmen befinden sich in akuten finanziellen Nöten, weil ihre Kapitalgeber kein Geld mehr zuschießen. So sieht denn die Hälfte von 151 Startups, die die Wirtschaftswoche befragte, ihre Existenz bedroht. Sieben von zehn Unternehmen reagierten bereits mit Kostensenkungen.

80 Prozent der befragten Unternehmen mussten feststellen, dass es schwieriger geworden ist, an an frisches Kapital zu kommen. Selbst kurzfrisitg können Geldgegber abspringen – bei 20 Startups platzten sicher geglaubte Finanzierungsrunden. Vor allem bei werbefinazierten Geschäftsideen sind die Kapitalgeber vorsichtig geworden. Wer auf bezahlte Mitgliedschaften setzt, ist der Umfrage zufolge nicht ganz so schlimm dran. (Daniel Dubsky)