Fairchild und Infineon verbeißen sich in Rechtsstreit

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Die beiden Halbleiterhersteller überziehen sich gegenseitig auf das heftigste mit Patentklagen, nachdem ihre langwierigen Lizenzverhandlungen gescheitert waren.

Gleich acht Patente des Herstellers Fairchild Semiconductor soll Infineon mit seinen Produkten angeblich verletzt haben. Ob dem angeschlagenen Münchener Chiphersteller Regressforderungen drohen, ist noch offen. Die Vorwürfe der Amerikaner dürften eine direkte Antwort auf jene Patentklagen sein, welche von den deutschen neulich vor einem US-Gericht geltend gemacht wurden. Beide Seiten äußerten ihre Zuversicht, im Kampf um das geistige Eigentum zu obsiegen.

Der transatlantische Streit dreht sich in erster Linie um die Stromspartechnik von Rechnern sowie um analoge Chips und Antennen für den Empfang von Funkwellen. Infineon vermarktet sie unter den Namen CoolMOS und OptiMOS sowie IGBT und CanPak. (Ralf Müller)