1&1 bietet Taschen-Web mit neuem Ogo 2 an

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Der Provider 1&1 bietet seit 2006 ein kompaktes Handy mit Tastatur für Messaging, Mails und Web-Surfen an. Nun ergänzt man das »Pocket Web« genannte Angebot mit dem technisch aufgewerteten Ogo 2.

Der Ogo 2, genauer: IXI OGO 2 CT-25, hat einen Steckplatz für microSD-Speicherkarten spendiert bekommen und beherrscht nun den etwas schnelleren Funk-Standard EDGE. Zudem lassen sich jetzt auch Musik und Kompakt-Videos abspielen.

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1&1 vermarktet das Gerät mit drei Mobiltarifen:

Für circo 30 Euro im Monat gibt es eine Datenflatrate nebst Flatrate für Telefonate ins deutsche Festnetz. Den Handheld gibt es dann für 0 Euro.

Wer den Tarif für 20 Euro monatlich wählt, zahlt für den Ogo 2 rund 50 Euro und bekommt eine Datenflatrate. Telefonate werden mit 19 Cent pro Minute abgerechnet.

Der preiswerteste Monatstarif kostet 10 Euro. Auch hier ist eine Datenflatrate enthalten, allerdings schlagen Telefonate mit 29 Cent pro Minute zu Buche. Der Gerätepreis beträgt dann 100 Euro.

1&1 nutzt das Mobilfunknetz von Vodafone. Zwar fällt das EDGE-Netz im Vergleich zu dem der rosa Konkurrenz etwas dünner aus, aber immerhin baut Vodafone EDGE-GPRS dort beständig aus, wo UMTS nicht eingesetzt wird.

Einschränkungen:

Wunder darf man vom Ogo 2 nicht erwarten, denn UMTS ist nicht an Bord und das Gerät kann nicht als Not-Modem für den PC genutzt werden. Zudem kann man über die USB-Schnittstelle keine beliebigen Dateien auf den Handheld kopieren, sondern nur Mails und Kontakte synchronisieren.

Das erste Pocket Web-Gerät CT 17 war recht empfangsschwach im Vergleich zu normalen Handys, so dass Empfangsunterbrechungen im langsamen GPRS-Netz das mobile Surfen zeitweilig unmöglich machten. Offenbar hat der Hersteller IXI mit dem EDGE-Upgrade in der Empfangstechnik des CT 25 nachgelegt, so dass die Nachteile des Vorgängers teilweise behoben wurden.

Die kompakte QWERTY-Tastatur des ersten Ogo hat das Nachfolgegerät beibehalten, so dass auch komplexe Texte per E-Mail schnell getippt sind und versendet werden können. (Martin Bobowsky