Intel-Dementi: Calpella-Verspätung nur böse Gerüchte

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Ein chinesisches Wirtschaftsblatt hatte behauptet, die Calpella-Plattform verzögere sich mindestens bis 2010. Intels Antwort: Quatsch.

Normalerweise reagiert der Chipkonzern gelassen auf Gerüchte und kommentiert sie nicht. Doch den Bericht der “Commercial Times” aus China wollte Intel so nicht stehen lassen. Stanley Huang, Intels Marketingdirektor für den asiatisch-pazifischen Raum, ergriff öffentlich das Wort und trat den Spekulationen entschieden entgegen. Es bleibe beim ursprünglichen Zeitplan, es gäbe keinen Grund, die nächste Plattform-Generation Calpella zu verschieben.

Eine andere Behauptung des Berichts bestätigte Huang dagegen indirekt: Intel wolle sich bemühen, die Marktverbreitung der Centrino-2-Plattform voranzutreiben. Das Wirtschaftsblatt hatte geschrieben, dass die hohen Preise Schuld daran seien, dass Centrino-2-Notebooks nicht so gefragt sind. Der Bericht zitiert Notebook-Händler, die wegen der hohen Intel-Einkaufspreise ihre Geräte nicht besonders günstig anbieten können. Daher mache der Centrino-2-Anteil bei den hochwertigeren Modellen auch nur etwa 30 Prozent der Abverkäufe aus. Ob Huang mit “vorantreiben” womöglich Preiskorrekturen meinen könnte? (Ralf Müller)