Fujitsu will Stellen streichen, aber nicht in Deutschland

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Nach der Übernahme des Siemens-Anteils sollen Arbeitsplätze wegfallen, nicht aber in der Produktion.

Die Übernahme des Fujitsu-Siemens Joint-Ventures durch den japanischen Partner für 450 Millionen Euro führt, so will es der Brauch, auch zu Stellenstreichungen. Von den etwa 10.000 Arbeitsplätzen, die das Unternehmen weltweit bietet, sollen 700 verschwinden. Allerdings will Fujitsu nicht in der Produktion sparen.

Sowohl das Werk in Augsburg, Bayern, mit 500 als auch das in Sömmerda, Thüringen, mit 100 Mitarbeitern sollen von den Einsparmassnahmen verschont bleiben. Womöglich entstehen in Deutschland sogar zusätzliche Arbeitsplätze, da an den genannten Standorten neue Forschungseinrichtungen entstehen sollen.

Weitere Kostensenkungen sollen dadurch erzielt werden, dass der ruinöse Preiskampf im Bereich der Einsteiger-Notebooks vermieden wird – Fujitsu will sich auf die lukrativeren Business-Modelle konzentrieren.
FTD