Firmen-Marktplatz: Open-Source-App-Shop für Windows

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Unzufrieden mit dem MS-Store setzten sich Firmengründer hin und bastelten eine Alternative, die gestern Abend schon online ging.

Erst kürzlich startete Microsoft einen Online-Shop für den direkten Downloadkauf seiner Software und Betriebssysteme Patrick Swieskowski, Mitbegründer des Startups YCombinator, probierte ihn aus und war unzufrieden mit der mageren Wahl zwischen Office und Vista. Er hätte sich einen richtigen App-Store gewünscht, so wie es ihn für Smartphones gibt. Mit tausenden von nützlichen kleinen Anwendungen für Windows-Rechner, entwickelt von der OpenSource-Gemeinde.

Sein Kompagnon Sascha Kuzins fand die Idee gut und sorgte gleich mal für eine Umsetzung: Seit gestern gibt es den BaseShield App Store, der demonstriert, wie ein richtiger Shop für Drittentwickler aussehen sollte.
Er bedient bislang nicht MacOS- oder Linux-Rechner, sondern ausschließlich das Windows-Publikum.

Die Apps laufen auf einem Virtualisierungslayer. Das erschwere es Malware, den PC zu infizieren, da die jeweilige Sandbox nur den Zigriff auf die nötigen Dateien erlaube. Weiter könne das App mit nur einem Klick wieder entfernt werden. Obendrein verspricht YCombinator mit dieser Lösung eine ordentliche Performance der Apps, auch bei 3D-Grafiken.

BaseShield ist bislang nur ein Proof-of-Concept mit recht überschaubaren Inhalten wie Inkscape, einem Open-Source-Variante des Adobe Illustrator, oder der Textverarbeitung AbiWord. Nun liegt es an der Community, ob der Store Anklang findet und gefüllt wird. (Ralf Müller)

Techcrunch

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