Fedora 10 ist da

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Die nunmehr zehnte Version der einst aus Red Hat Linux entstandenen Distribution ist da. Diese soll schneller booten und bringt zahlreiche neue und aktualisierte Tools mit.

Sechs Monate und einen Hacker-Angriff nach Fedora 9 wurde die zehnte Version der Linux-Distribution freigegeben. Diese soll schneller hochfahren, da das GRUB-Menü standardmäßig nicht mehr angezeigt wird, sondern nur noch bei Dual-Boot-Systemen. Zudem wurde der Startprozess optimiert und mit dem neuen Tool Plymoth optisch ansprechend gestaltet.

Die Entwickler haben mit Fedora 10 die Webcam-Unterstützung verbessert und den PulseAudio-Server komplett überarbeitet. Zudem wurden alle Programme wie Gnome und KDE, Firefox und OpenOffice.org auf den neuesten Stand gebracht, ebenso die Paketverwaltung RPM.

Mit SecTool ist eine neue Anwendung an Bord, mit der Admins ihre Systeme auf Sicherheitsprobleme prüfen können. Der NetworkManager unterstützt mobile Geräte wie Handys besser und kann diese zu Ad-hoc-Netzwerken verbinden. Darüber hinaus wurden die Druckerverwaltung und das Speichermanagement für virtuelle Maschinen vereinfacht.

Alle Neuerungen in Fedora listet das Projekt in den umfangreichen Release Notes auf. (Daniel Dubsky)