Datenskandal der Deutschen Telekom: Missbauch & Schaden

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Es bekamen wohl nicht nur beinahe alle Daten des Ex-Monopolisten Beine, sondern die seien nach wie vor am Schwarzmarkt zu kaufen. Schlimmer: Illegal eingesetzt werden sie wohl auch schon.

Das Magazin Stern warnte eben erst, dass der Datenskandal weder vorbei sei, noch so harmlos wie bislang dargestellt ausfalle: Derzeit würden viele zehntausende Kundenprofile der Deutschen Telekom auf dem Schwarzmarkt für bare Münze angeboten. Immer noch. Es seien sehr wertvolle Datensätze, da sie neben Telefonnummern und Adressen alle Bank- und Geburtsdaten enthielten. Auch Geheimnummern von Prominenten. Der Stern behauptet, dass sich Leser/Telekomkunden bei ihnen gemeldet hätten, die bereits über illegale Abbuchungen von ihren Konten berichten.

Der Konzern wiegelt ab. Er könne sich die Herkunft der Datensätze nicht erklären und wolle Anzeige erstatten. Sicherheitschef Volker Wagner behauptet, dass es sich nicht um Original-Listen aus seinen Systemen handele. Er glaubt, dass die angebotenen Daten durch die Infos von Adresshändlern und Infos aus anderen Quellen angereichert wurden. Das wird geschädigte Kunden ja ungemein trösten… (Ralf Müller)

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