US-Militär entwickelt Killerspiel für 50 Millionen Dollar

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Das amerikanische Militär möchte seine Soldaten auf den Ernstfall vorbereiten und entwickelt dazu ein Computerspiel. Darin sollen sich die Rekruten frei durch eine riesige Onlinewelt bewegen.

Ganze 50 Millionen US-Dollar investiert das US-Militär in ein Spiel. Die Army plant nicht den Platzhirschen der Spielindustrie mit dem neuen Game Konkurrenz zu machen, berichtet das Magazin Stars and Stripes. Viel mehr ginge es darum eine Simulation zu erschaffen, die den Soldaten möglichst umfassend auf den Ernstfall vorbereitet. Das Spiel soll zum Jahre 2010 fertiggestellt und aktiv genutzt werden. Das Gelände auf dem sich die virtuellen Krieger bewegen wird rund 100 x 100 Kilometer groß sein. Die Soldaten können in der virtuellen Welt all das tun, was sie auch in der realen Welt können. Dazu gehört das Fahren von Fahrzeugen, Steuern von unbemannten Flugobjekten und vieles mehr.

Das neue Spiel soll »Game After Ambush« heißen. Die Simulation soll vor allem durch ihre Modifikationsmöglichkeiten überzeugen. Die Army kann die Szenarien, Missionen und das Terrain frei an ihre Bedürfnisse anpassen. Das Spiel lässt sich jederzeit anhalten und das Verhalten eines jeden Soldaten separat analysieren. (Maxim Roubintchik)