Praxistipp: MacBook immer mit Akku betreiben

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US-Tester haben ein Gerücht aus der Userschaft des MacBook überprüft: Tatsächlich macht der Mobilrechner Zicken, wenn man ihn an der Steckdose ohne eingelegtes Akku-Modul betreibt.

Leistungsstarke Notebooks sind heute vielfach auf den Schreibtischen der Büros anzutreffen. Nicht, weil deren Besitzer dauernd auf Firmenreise geht, sondern einfach als eleganter und praktischer Desktop-Ersatz. Wer seinen Mobilknecht ohnehin nur stationär an der Steckdose betreibt, lässt gerne auch mal den Akku in der Originalverpackung. Allein schon, weil er sonst viel Abwärme produziert. Genau das sollten Besitzer eines neueren MacBook aber nicht tun.

Eine Untersuchung von Electronista ergab, dass man ohne Akku real die Performance eines MacBook oder MacBook Pro spürbar schmälert. Eigentlich ist es doch eher umgekehrt, dass Systeme unterwegs die Batterien schonen wollen und daher die Leistung nach Möglichkeit reduzieren. Doch es findet sich tatsächlich ein bestätigender Hinweis in einem Apple-Support-Forum, welches bestätigt, dass die Herausnahme des Akkus automatisch den Prozessor veranlasst, sein Tempo zu drosseln.

Angeblich sei das eine Sicherheitsmaßnahme, damit der Rechner nicht herunterfährt, falls das Netzteil beim Switch nicht genug Strom liefere. Eine sehr merkwürdige Lösung. Wer also stets Topleistung von seinem mobilen Apple verlangt, sollte den Akku eingelegt lassen. (Ralf Müller)