Yahoo verscherbelt das Familiensilber

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Jetzt geht’s offenbar ans Eingemachte: Der zu Yahoo gehörende Shopping-Service Kelkoo soll in die Hände einer britischen Privat-Equity-Firma abgegeben werden. Man kann sich denken, was das bedeutet.

Offenbar ist dabei auch noch kräftig geramscht worden: Kelkoo hatte bei der Übernahme durch Yahoo im Jahr 2004 noch satte 475 Millionen Euro gekostet – jetzt sollen weniger als 100 Millionen bezahlt worden sein. Der neue Eigentümer ist die britische Private-Equity-Firma Jamplant.

Kelkoo-Gründer und -Ex-CEO Pierre Chappaz, der den ganzen Vorgang durch die Veröffentlichung eines Memos in seinem Blog publik gemacht hat, konnte sich dann auch nicht verkneifen, Jerry  Yang eins mitzugeben und zu erklären, das sei ein Beleg für die selbe Misswirtschaft, die Yahoo auf den jetzigen Aktienkurs gedrückt habe. [gk]

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