Microsoft: Statt Yahoo lieber das Yahoo-Personal

Netzwerk-ManagementNetzwerkeSoftware

In Zeitungsanzeigen im Silicon Valley sucht der Softwarekonzern gezielt nach Experten für die Internetsuche. Das Resultat: Viele Abgänge bei Yahoo.

Nach den ganzen Turbulenzen und Fehlentscheidungen der vergangenen Monate glauben etliche Yahoo-Mitarbeiter nicht mehr so ganz an eine strahlende Zukunft des Web-Unternehmens – und ergeben sich den Lock-Offerten von Microsoft. Jüngstes und prominentestes Beispiel: Sean Suchter wird zum Jahreswechsel das Suchtechnologiezentrum von Microsoft im Silicon Valley führen. Er war jahrelang der Verantwortliche für die Technik der Yahoo-Suchmaschine.

Ohnehin dürfte es für Microsoft unter dem Strich einfacher und kostengünstiger sein, einzelne Experten und Manager von der trudelnden Webfirma abzuwerben. Das erspart Restrukturierungskosten. Auch dürfte jeder Wechselwillige deutlich motivierter an Bord kommen als eine Ladung von Zwangsverkauften Leuten. Beide Konzerne nennen keinerlei Zahlen, was den Yahoo-Personalschwund angeht. (Ralf Müller)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen