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Test: Adobe Creative Suite 4 Master Collection
CS4: Komplettpaket für Medienmacher
Flash CS4
Das neue objektorientierte Animationsmodell von Flash CS4 erlaubt Animationen und Tweens direkt am Objekt und setzt nicht mehr zwangsläufig Keyframe-Akrobatik voraus. Somit lassen sich Animationen ohne die Zeitleiste erstellen, einfach indem ein Objekt genommen, verschoben und die Parameter über ein Kontextmenü eingestellt werden: Markieren, Create Motion tween klicken, Objekt verschieben, fertig.
Für professionelle Flash-Designs und Interaktivitäten führt allerdings auch heute kein Weg an Action Script und profunden Kenntnissen von Flash vorbei. Auch wenn sich in Flash CS4 bereits 2D-Objekte einfach durch den dreidimensionalen Raum bewegen lassen, ohne dass der Anwender eine Zeile Action Script schreiben muss. Denn dafür gibt es jetzt die 3D-Transformation Tools.
Schlicht genial sind die neuen IK-Features in Flash CS4. IK steht für Inversion Kinematics, was man frei mit gegenläufigen Bewegungskräften übersetzen könnte. Dahinter verbergen sich die Bewegungen mehrgliedriger Objekte, zum Beispiel von Ketten, Knochen, Roboterarmen und komplexen Scharnieren. Flash CS4 erlaubt, entsprechende grafische Elemente auszuzeichnen, zu verknüpfen und schließlich gemeinsam kontrolliert zu animieren. Damit entfallen jede Menge einzelner Einstellungen, da Flash viele Zwischenschritte selbständig berechnet und die Bewegungsabläufe anpasst. Grundsätzlich lassen sich in Flash CS4 alle Keyframe-Parameter einzeln definieren. Über die Motion Editor-Palette sind präzise Kontrollen auch per Maus möglich. Somit können detaillierte Einstellungen auch direkt über die grafische Oberfläche vorgenommen werden.






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