Red Hat wagt sich in Mainframe-Gewässer

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Linux soll nun auch im High-End-Markt Fuß fassen und ständig erreichbar und zuverlässig arbeiten – als preisgünstige Großrechner- und Unix-Alternative.

Der Plan des Distributors ist ambitioniert: Mit Produktanpassungen und einem ganz neuen Support-Level soll den Kunden geholfen werden, Red Hat Enterprise Linux Server auf Mainframe-Niveau zu wuchten. Das Angebot nennt sich Red Hat Advanced Mission Critical Programme und sei ab sofort nutzbar.

Das Zielpublikum ist sehr konservativ und benötigt einen ungewöhnlich hohen Level an Support, meint der zuständige Red-Hat-Manager Scott Crenshaw. Um das Konstrukt auf die Bedürfnisse der Kunden abzustimmen, erhielt Red Hat Hilfe von Fujitsu. “Die Japaner kamen zu uns, da einige ihrer Mainframe-Kunden unbedingt zu Linux wechseln wollten. Aber sie verlangten den gleichen Support und Service wie zuvor”, erläutert Crenshaw. Damit sei vor allem der Weg für alle alten Unix-Anhänger offen, auf Linux und damit auf günstige x86-Server zu migrieren, freut sich Red Hat. (Ralf Müller)

Red Hat Advanced Mission Critical

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