Polizei warnt: Rennspiele machen schlechte Fahrer

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Die australische Polizei bringt die steigende Anzahl von Verkehrsunfällen in Verbindung mit dem Konsum von Rennspielen.

Fahrer, die in ihrer Freizeit oft Rennspiele spielen, fühlen sich laut Dave Evans, dem Polizeichef des australischen New South Wales, oft »unverwundbar«. Unter dem vielen interaktiven Fahrzeugspaß leidet laut den Polizeiexperten vor allem die Selbsteinschätzung. »Computerspiele können einen negativen Einfluss auf junge Fahrer haben, weil sie deren Selbstgefälligkeit, Nachsicht und Risikobereitschaft erhöhen«, begründet Evans.

Der Polizeiinspektor untermauert seine Theorie damit, dass man im echten Leben keine zweite Chance bekommt neu anzufangen: »In Spielen rast man, man baut einen Unfall und drückt ein paar Knöpfe, um wieder durchzustarten. Im echten Leben funktioniert das nicht, man könnte dabei sterben«. Die australische Polizei beruft sich auf eine Studie der deutschen Ludwig-Maximilians-Universität. Diese hat festgestellt, dass die risikobereitschaft am Steuer nach dem Konsum von Rennspielen deutlich steigt. (Maxim Roubintchik)